Druckerei Köln – Ihr Experte für Papierformate, Druckprodukte und individuelle Wünsche

Druckerei Köln – Ihr Experte Für Papierformate, Druckprodukte Und Individuelle Wünsche

Ratgeber: Papierformate im DIN-Bereich, Umschlagformate und Druckprodukte 

Papierformate spielen eine zentrale Rolle im Druck- und Büroalltag. Sie bestimmen, wie Dokumente, Werbematerialien oder Druckprodukte gefertigt werden. Die Standardformate, bekannt als DIN-Formate, sind weltweit anerkannt und bieten zahlreiche Vorteile gegenüber sogenannten Wildformaten, lso Formaten, die außerhalb der Norm liegen.

Bei Hemmersbach Druck, Ihrer Druckerei in Köln, fertigen wir nicht nur klassische Standardformate, sondern auch jede Wunschgröße, um Ihren individuellen Anforderungen gerecht zu werden.

DIN-Formate: Das Grundprinzip 

  • Die DIN-Formate basieren auf der Norm DIN 476 (heute ISO 216) und sind international anerkannt.

  • Ausgangspunkt ist das Format DIN A0 mit einer Fläche von genau 1 Quadratmeter (1189 x 841 mm).

  • Jedes weitere Format entsteht durch Halbierung der längeren Seite des Vorgängerformats: A0 halbiert ergibt A1, A1 halbiert ergibt A2 usw. Das Seitenverhältnis bleibt dabei immer 1:√2.

Die wichtigsten Reihen der DIN-Formate 

  • A-Reihe: Standardformate für Papier (z. B. A4 für Briefe und Dokumente)

  • B-Reihe: Etwas größer, oft für Bücher, Ordner, Großdrucke

  • C-Reihe: Für Umschläge, sodass z. B. ein A4-Blatt in einen C4-Umschlag passt

  • D-Reihe: Spielt heute kaum noch eine Rolle

Gängige DIN-Formate im Überblick

Format

Maße (mm)

Typische Verwendung

A0

841 x 1189

Pläne, Poster, technische Zeichnungen

A1

594 x 841

Plakate, Flipcharts

A2

420 x 594

Poster, Kalender

A3

297 x 420

Zeichnungen, Broschüren

A4

210 x 297

Briefe, Dokumente, Kopien

A5

148 x 210

Notizblöcke, Flyer

A6

105 x 148

Postkarten, Einladungen

 

Umschlagformate und deren Zuordnung 

C-Reihe: Für Umschläge 

Speziell für Umschläge entwickelt, sodass die gängigen Papierformate ohne Falten hineinpassen.

  • Beispiel: Ein A4-Blatt passt exakt in einen C4-Umschlag.

B-Reihe: Für größere Umschläge 

Wird für größere Umschläge und Verpackungen verwendet, etwa wenn mehrere A4-Blätter oder Broschüren versendet werden sollen.

Weitere gängige Druckprodukte und deren Formate 

  • Visitenkarten: Meist 85 x 55 mm (kein DIN-Format, aber genormt)

  • Flyer: Oft DIN A6, DIN lang (210 x 99 mm), DIN A5

  • Broschüren: Häufig DIN A4 oder A5

  • Plakate: DIN A2, A1, A0

  • Briefumschläge: C6 (für A6 oder gefaltetes A4), C5 (für A5 oder gefaltetes A4), C4 (für A4 ohne Falten)

Wildformate: Was ist das? 

  • Wildformate sind alle Formate, die nicht der DIN-Norm entsprechen.

  • Sie werden individuell nach Wunsch festgelegt, z. B. für Sonderdrucke, spezielle Werbemittel oder besondere Designanforderungen.

Warum DIN-Formate meist mehr Sinn machen als Wildformate 

Effiziente Nutzung des Rohbogens und weniger Verschnitt 

  • Rohbogen: Großes Ausgangspapier, aus dem kleinere Formate geschnitten werden.

  • Verschnitt: Restpapier, das beim Zuschneiden entsteht und meist nicht weiterverwendet werden kann.

  • Vorteil DIN: Da alle DIN-Formate auf dem gleichen Seitenverhältnis (1:√2) basieren, können sie optimal und ohne Materialverlust aus einem Rohbogen geschnitten werden.

  • Wildformate: Bei nicht standardisierten Formaten bleibt oft mehr Restpapier übrig. Das erhöht die Kosten und ist weniger umweltfreundlich.

Weitere Vorteile der DIN-Formate 

  • Einfache Kommunikation: Jeder weiß sofort, wie groß ein DIN A4-Blatt ist.

  • Kompatibilität: Drucker, Kopierer und Umschläge sind auf DIN-Formate ausgelegt.

  • Skalierbarkeit: Dokumente können ohne Qualitätsverlust vergrößert oder verkleinert werden.

  • Kosteneffizienz: Standardisierte Formate ermöglichen günstigere Preise durch Massenproduktion.

  • Umweltfreundlichkeit: Weniger Verschnitt bedeutet weniger Abfall und geringeren Ressourcenverbrauch.

Fachbegriffe einfach erklärt 

  • Rohbogen: Großes, ungeschnittenes Papier, aus dem kleinere Formate entstehen.

  • Verschnitt: Restpapier, das beim Zuschneiden auf kleinere Formate übrig bleibt.

  • Skalierbarkeit: Möglichkeit, ein Format zu vergrößern oder zu verkleinern, ohne das Seitenverhältnis zu verändern.

  • Normung: Festlegung von Standards, damit Produkte kompatibel und austauschbar sind.